Mit diesen 5 Tipps gelingt dein Backpacking-Trip

04.05.2020

Backpacking will gelernt sein. Ob eine Reiseerfahrung begeistert oder abschreckt, hängt mit unzähligen Zufällen zusammen. Aber du kannst deine Reise selbst in die Hand nehmen und sie zu dem Erlebnis machen, was du suchst. Hier meine Tipps: 

Der richtige Rucksack

Es mag offensichtlich sein, aber ich will es hier erwähnt haben: Backpacking macht vor allem mit dem Rucksack Sinn. Denn, ob du es willst oder nicht, du wirst öfters durch Schlamm oder Wasser stolpern und da ist ein Koffer fehl am Platz. Außerdem ist ein Rucksack auf längere Strecken viel angenehmer zu tragen. Wenn du ein straffes Budget hast, wirst du einige Wege nicht im Taxi, sondern zu Fuß zurücklegen. Natürlich gibt es teure Rucksackmodelle, die unglaublich praktisch sind. Ich reise aber seit Jahren mit einem alten Rucksack, den schon meine Großeltern benutzt haben. Hin und wieder muss er unter die Nähmaschine aber ich bin davon überzeugt davon, dass man sich mit jeden Rucksack anfreunden kann.

Das richtige Hostel

Das richtige Hostel wählen, ist die halbe Miete für Backpacking, das Spaß macht. Ich buche meine Hostels meist nur ein bis zwei Tage vor meiner Anreise über Hostelworld. Dort achte ich vor allem darauf, wie die Bewertenden den "social" Aspekt einschätzen. Ein Hostel, das ein Wohnzimmer, eine Küche und gemeinsame Aktivitäten anbietet, regt den Austausch unter den Reisenden an und ist deshalb meist eine gute Wahl. Bei Sauberkeit muss man aufpassen. Andere Länder, andere Standards und so ist etwas, was in einem anderen Land als "okay" gilt, schon schmutzig in Europa. Solange ein Hostel social und sauber ist, ist mir die Lage nicht so wichtig.

Der richtige Reisebegleiter

Der Reisebegleiter sollte nicht leichtsinnig gewählt werden. Es gibt Freunde, mit denen man sich im Alltag gut versteht, auf Reisen aber völlig verschiedene Interessen verfolgt. Es sollte vorher klar darüber gesprochen werden, welche Art von Urlaub man sich vorstellt. Meistens sagt dir dein Unterbewusstsein schon, wenn mit der Wahl einer Reisebegleitung etwas schiefgehen könnte. Die Option des "alleine Reisens" besteht immer. Überlege dir aber auch hier, ob das etwas ist, was du gerade in diesem Moment willst. Dir muss bewusst sein, dass du bei dieser Art zu reisen aktiv auf Leute zugehen musst, und dich zeitweise einsam fühlen könntest. Genießt du deine Freiheit und willst mit möglichst vielen Einheimischen in Kontakt kommen ist das aber auf jeden Fall die beste Variante.

Das richtige Reiseland

Länder, die bekannt dafür sind, für Backpacking-Einsteiger geeignet zu sein sind Thailand, Vietnam, Malaysia, Sri Lanka und Kolumbien. Ich würde zusätzlich Nepal und Laos empfehlen. Beides sind Länder, in denen man definitiv Armut sieht, sich aber trotzdem sicher fühlen kann. Backpacking Destinationen und allgemein beliebte Reiseländer können sich in der Art des Tourismus stark unterscheiden. Während viele Tui-Urlauber nach Nordafrika fahren, ist die Backpacking-Szene hier tot. Einen Urlaub in Marokko beispielsweise würde ich also eher mit einem Reisepartner vorschlagen, mit dem du dich richtig gut verstehst.

Die richtige Planung

"Die richtige Planung ist gar keine Planung" würden einige Reisende sagen. Da ich mir ein bisschen Planung nicht nehmen lassen will, suche ich oft im Internet nach coolen Orten und Geheimtipps und zeichne sie mir auf einer Karte ein. So weiß ich, welche Route am sinnvollsten wäre, bin aber nicht daran gebunden, ihr zu folgen. Während des reisend erfahre ich ständig von interessanten Orten, die noch nicht auf meinem Radar waren. Ich trage den Ort dann in meine Karte ein und sehe, ob er gut in die Route passen würde.